Ratgeber für Eigentümer
Was kostet ein Makler beim Immobilienverkauf?
Was die Provision ausmacht, wann sie fällig wird und wer sie zahlt. So sehen Sie, welche Kosten entstehen und wofür ein guter Makler tatsächlich sorgt.
Worum es geht
Lohnt sich ein Makler und was kostet er?
Bevor Eigentümer verkaufen, stellt sich oft zuerst die Frage nach den Kosten. Dieser Ratgeber erklärt die Maklerprovision, wann sie fällig wird, wer sie zahlt und welche Leistung dahintersteckt.
Die folgenden Punkte sind eine allgemeine Orientierung und ersetzen keine Rechts- oder Steuerberatung. Die konkrete Vereinbarung hängt immer vom Einzelfall ab und wird im persönlichen Gespräch geklärt.
Grundlagen
Was ist die Maklerprovision?
Die Provision ist das Honorar für die Vermittlung und Begleitung des Verkaufs.
Die Maklerprovision, oft auch Courtage genannt, wird üblicherweise in Prozent des notariell beurkundeten Kaufpreises berechnet. Wie hoch sie ausfällt, ist marktüblich, regional jedoch unterschiedlich und hängt vom jeweiligen Objekt ab, also von Art, Lage, Zustand und dem Aufwand der Vermarktung.
Bezahlt wird die Provision für eine Leistung, nicht für ein Inserat. Sie deckt die gesamte Begleitung von der Bewertung über die Vermarktung bis zum Notartermin ab. Was im Einzelnen enthalten ist, sollte vor der Beauftragung klar besprochen werden.
Käufer oder Verkäufer
Wer zahlt den Makler beim Verkauf?
Seit Ende 2020 gelten klare Regeln für die Aufteilung der Provision.
Beim Verkauf von Wohnungen und Einfamilienhäusern an private Käufer wird die Provision in der Regel zwischen Käufer und Verkäufer geteilt, wenn der Makler für beide Seiten tätig wird. Eine Seite muss dabei nicht mehr tragen als die andere.
Die genaue Aufteilung und Höhe wird vertraglich vereinbart und kann im Einzelfall abweichen, etwa bei Gewerbe- oder Anlageobjekten. Im persönlichen Gespräch klären wir, was für Ihre Immobilie gilt.
Fälligkeit
Wann wird die Provision fällig?
In aller Regel erst, wenn der Verkauf tatsächlich zustande kommt.
Der Provisionsanspruch entsteht üblicherweise erst mit dem wirksamen Abschluss des notariellen Kaufvertrags. Ohne erfolgreichen Verkauf fällt im Normalfall keine Provision an. Die genauen Bedingungen ergeben sich aus dem Maklervertrag und werden vorab transparent festgehalten.
Leistung
Was ist im Maklerhonorar enthalten?
Ein Überblick über die Aufgaben, die hinter der Provision stehen.
Bewertung und Preisstrategie
Eine realistische Werteinschätzung vor Ort und ein durchdachter Startpreis. Beides entscheidet darüber, ob ein Verkauf ruhig läuft oder zäh wird.
Aufbereitung und Unterlagen
Zusammenstellen von Grundbuchauszug, Energieausweis, Grundrissen und Flächen. Vollständige Unterlagen schaffen Vertrauen bei Käufern und Banken.
Vermarktung und Reichweite
Aussagekräftige Fotos, ein klares Exposé und gezielte Inserate auf reichweitenstarken Portalen, damit die richtige Zielgruppe erreicht wird.
Anfragen und Besichtigungen
Vorqualifizierung der Interessenten, Organisation und Durchführung der Besichtigungen sowie das Filtern ernsthafter Käufer.
Verhandlung und Bonität
Sachliche Preisverhandlung im Sinne des Eigentümers und das Prüfen der Finanzierung, bevor zugesagt wird.
Begleitung bis zum Notartermin
Abstimmung von Kaufvertrag, Notartermin und Übergabe. Eine feste Ansprechpartnerin bleibt vom Erstkontakt bis zur Schlüsselübergabe an Ihrer Seite.
Mehr als ein Inserat
Ein guter Makler stellt nicht nur ein Inserat ein.
Der eigentliche Wert entsteht zwischen den Zeilen des Verkaufsprozesses.
Ein Inserat ist schnell erstellt. Die Arbeit beginnt danach: den richtigen Preis treffen, die passende Zielgruppe ansprechen, ernsthafte von unverbindlichen Anfragen trennen, Besichtigungen organisieren und sachlich verhandeln, ohne den Wert zu verschenken.
Genau hier entscheidet sich, ob ein Verkauf ruhig und zu einem guten Ergebnis verläuft. Ein durchdachter Verkauf kann am Ende mehr einbringen, als die Provision kostet, versprechen lässt sich ein bestimmtes Ergebnis jedoch nicht.
Wann es sich lohnt
Wann sich ein Makler besonders lohnt.
In diesen Situationen profitieren Eigentümer am meisten von Begleitung.
Wenig Zeit oder Erfahrung
Wer berufstätig ist oder zum ersten Mal verkauft, unterschätzt schnell den Aufwand von Vermarktung, Besichtigungen und Verhandlung.
Diskreter Verkauf gewünscht
Soll nicht jeder im Umfeld vom Verkauf erfahren, lässt sich Nachfrage zunächst kontrolliert und im Hintergrund prüfen.
Unklare Preisvorstellung
Wenn unsicher ist, was realistisch erzielbar ist, schützt eine fundierte Einordnung vor einem zu hohen oder zu niedrigen Preis.
Besondere Situation
Bei Erbschaft, Scheidung oder vermieteten Objekten kommen Themen hinzu, bei denen eine erfahrene Begleitung Fehler vermeidet.
Typische Fehler
Diese Fehler machen Eigentümer bei den Kosten.
Die meisten lassen sich vermeiden, wenn man sie früh kennt.
Nur auf die Provisionshöhe schauen
Die günstigste Provision nützt wenig, wenn am Ende ein zu niedriger Verkaufspreis steht. Entscheidend ist das Gesamtergebnis, nicht allein der Honorarsatz.
Leistung nicht vergleichen
Hinter ähnlichen Provisionen stehen sehr unterschiedliche Leistungen. Lassen Sie sich erklären, was konkret enthalten ist.
Preis zu hoch ansetzen
Ein überzogener Startpreis kostet oft mehr als jede Provision, weil das Objekt am Markt liegen bleibt und später nachverhandelt wird.
Vereinbarungen nur mündlich treffen
Was beauftragt wird und wann die Provision fällig ist, gehört klar und schriftlich festgehalten. So sind beide Seiten abgesichert.
Kostenlose Ersteinschätzung
Erst den Wert kennen, dann über Kosten reden.
Bevor Sie über Provision nachdenken, lohnt sich eine realistische Einordnung Ihrer Immobilie. Die erste Einschätzung ist unverbindlich.
Rückmeldung in 1 bis 2 Werktagen
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So läuft der Verkauf ab
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Immobilie bewerten
Eine persönliche Einschätzung zu Wert, Nachfrage und nächstem Schritt.
Häufige Fragen
Häufige Fragen zu den Maklerkosten.
Was kostet ein Makler beim Immobilienverkauf?
Die Maklerprovision wird in Prozent des Kaufpreises berechnet und ist marktüblich, regional aber unterschiedlich. Wie hoch sie ausfällt, hängt vom jeweiligen Objekt ab, also von Art, Lage, Zustand und dem Aufwand der Vermarktung. Die erste persönliche Einschätzung Ihrer Immobilie ist bei uns unverbindlich und kostenfrei.
Wer zahlt den Makler beim Verkauf, Käufer oder Verkäufer?
Beim Verkauf von Wohnungen und Einfamilienhäusern an private Käufer wird die Provision in der Regel zwischen Käufer und Verkäufer geteilt, wenn der Makler für beide Seiten tätig wird. Die konkrete Aufteilung wird vertraglich vereinbart und kann im Einzelfall abweichen.
Wann wird die Maklerprovision fällig?
Üblicherweise entsteht der Provisionsanspruch erst mit dem wirksamen Abschluss des notariellen Kaufvertrags, also wenn der Verkauf zustande kommt. Die genauen Bedingungen ergeben sich aus dem Maklervertrag.
Was ist im Maklerhonorar enthalten?
In der Regel die gesamte Begleitung des Verkaufs: Bewertung, Aufbereitung der Unterlagen, Vermarktung, Besichtigungen, Vorqualifizierung der Interessenten, Verhandlung und die Begleitung bis zum Notartermin. Der genaue Umfang wird vorab besprochen.
Lohnt sich ein Makler überhaupt?
Das hängt von Ihrer Situation ab. Wer wenig Zeit hat, diskret verkaufen möchte oder bei der Preisfindung unsicher ist, profitiert meist von einer professionellen Begleitung. Ein guter Verkaufspreis kann die Provision mehr als ausgleichen, garantieren lässt sich das jedoch nicht.
Kostenlose Ersteinschätzung anfragen.
Sabrina Hollnberger meldet sich persönlich, ordnet Ihre Immobilie ein und erklärt offen, welche Kosten im konkreten Fall entstehen, ohne Verkaufsdruck.